RAINER PFNÜR 1939 - 2005 "Selbst(bildnis)" Radierung 1976
  • Aktuelle Ausstellung in der Galerie
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    Öffnungszeiten: ab 28. Oktober bis 23. Dezember 2019 Mo.- Fr. 10 - 12 Uhr oder nach Vereinbarung Tel. 08652 62447 oder 0171 988 44 13

  • RAINER PFNÜR, BERCHTESGADEN - eine Werkschau erstmals in seinem Geburtsort:            
  • Berchtesgaden - München - Ibiza - Paris

    RAINER PFNÜR Berchtesgaden 1939 - Ibiza 2005

    Malerei und Grafik

    Rainer Pfnür war ohne Zweifel der erfolgreichste international

    anerkannte Berchtesgadener Künstler: Geboren 1939 in

    Berchtesgaden, Volksschule und Lehre bei der Fa. Haimerl, wo er bald

    die Schaufenster dekoriert. Sucht seinen Weg in der Zeit der 68-igern

    und desillusionierten Hippies. Später wechselnde Ateliers in München,

    Ibiza und Paris. Er verbindet Pop-Art-Elemente eines Robert Rauschenberg

    mit gestisch-abstrakten BildSpuren des berühmten Venezianers

    Prof. Emilio Vedova, dessen Assistent Pfnür in der Salzburger Sommerakademie

    der 1970-iger Jahre wird. Mit den 80-iger Jahren findet er durch  Verinnerlichung

    japanischer Schriftzeichen und der Tuschmalerei "SUMI" zu seiner

    wesensverwandten BildSchrift, die er bis zu seinem tragischen Tod 2005

    durch einen Motorrad-Unfall auf Ibiza weiterentwickelt und verdichtet.

    Rainer Pfnür wurde in allen wichtigen Kunstmetropolen Europas ausgestellt

    und verkauft: z.B. Hamburg, Düsseldorf, Venedig, Lausanne, Genf, Wien,

    Kopenhagen, Paris, Ibiza und vielen anderen.

    Eröffnung: Sonntag, 24. 11. um 11 Uhr, Einlass 10.30 Uhr
    Musik: "FEEBLE EXCUSES" Sebastian Fraas
    Ausstellungsdauer: Sonntag, 24. - Samstag, 30. November 2019
    Öffnungszeiten: Mo.- Sa. 10 – 12 Uhr
    oder nach Vereinbarung: tel. 08652 62447

    GALERIE GANGHOF
    83471 Berchtesgaden, Ludwig-Ganghofer-Strasse 11
    Tel./Fax: 0049 8652 62447
    mail: peter_karger@t-online.de
    www.salz-der-heimat.eu

 

 

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"HEIMATLEUCHTEN"

Ausstellungs-Katalog zu 5.- Euro

Unter dem Titel "HEIMATLEUCHTEN" findet die vergangene Ausstellung "Der Blick auf Berchtesgaden in Wandel der Bildkunst"von 2017 im Museum Schloß Adelsheim in der Galerie GANGHOF ab Januar 2018 ihre Fortsetzung....
...zu besichtigen auf Wunsch nach Vereinbarung oder durch spontanes Läuten an der Haustüre Ganghoferstrasse 11 bei "dem, der über der Galerie wohnt!" Tel. 08652 - 62447.


Auch der vielgelobte Ausstellungskatalog (..der nur noch in einer kleinen Rest-Auflage vorhanden ist!) ist ab sofort für eine Schutzgebühr von nur 5.- Euro erhältlich. Zur Einstimmung kann der informative rfo-TV-Bericht (Regionalfernsehen Oberbayern) über diesen link betrachtet werden. www.rfo.de/mediathek/70115/Berchtesgaden_in_der_Bildkunst.htm

Eine Auswahl von Künstlern und ihre Werke

Adalbert Waagen, "Am Königssee", um 1880
Will Klinger-Franken, "Frühling in der Ramsau", 1950
E.H. Compton, "Partie in Bischofswiesen",um 1920
Eduard von Schleich, "Almabtrieb vor Watzmann", 1853
Michael Lochner, "Mein Schellenberg", 1960
Friedrich Ludwig, "In der Schönau", ca.1947
Friedrich Ludwig, "Watzmann", ca. 1950
Friedrich Ludwig, "Königssee", ca. 1955
Friedrich Ludwig, "Säge in der Schönau", ca. 1950
Friedrich Ludwig, "Berchtesgadener Tal", ca. 1950

Adalbert Waagen

(geb. 30. März 1833 in München; gest. 15. April 1898 in Berchtesgaden) war ein deutscher Maler.
Sein Schwerpunkt lag auf der Darstellung von Gebirgen und Landschaften. Seine idealtypischen Ansichten gehen über Albert Zimmermann auf Joseph Anton Koch zurück.                                              1868 richtete er ein Atelier in Berchtesgaden ein und nahm dort auch seinen Wohnsitz. Der Prinzregent Luitpold verlieh ihm 1891 den Ehrentitel eines Königlichen Professors. (Quelle: Wikipedia)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      


Will Klinger-Franken

 (* 21. September 1909 in Veitshöchheim; † 31. März 1986 in Ramsau bei Berchtesgaden) war ein deutscher Kunstmaler.
Will Klinger-Franken wurde bereits als Sechsjähriger von dem Impressionisten Peter Würth im Zeichnen unterrichtet. In Würzburg ab 1923 zum Kirchenmaler ausgebildet und von Professor Heiner Dikreiter an der Kunstschule unterrichtet, eröffnete er 1925 sein erstes Atelier in Würzburg. 1930 zog Klinger mit seinem Atelier nach München und nahm dort ein zehnjähriges Studium an der Akademie der Bildenden Künste auf.
Nach einem ersten Besuch 1936 in Schönau am Königssee, verbrachte Klinger mit seiner Familie ab 1948 regelmäßig die Sommermonate im Chiemgau und im Berchtesgadener Land. 1960 baute er in Ramsau bei Berchtesgaden ein Haus, das für ihn und seine Familie zum ersten Wohnsitz wurde und in dem er bis zu seinem Tod lebte.
Seine Kinder Eva Klinger-Römhild (Bildhauerei und Keramik) und Thomas Klinger (Fotografie) schlugen ebenfalls künstlerische Laufbahnen ein. (Quelle: Wikipedia)
Edward Harrison Compton

Edward Harrison Compton

Edward Harrison Compton erhielt seine Ausbildung beim Vater Edward Theodore Compton und besuchte die Central School of Arts and Crafts in London. Er kehrte dann nach Bayern zurück und bereiste Tirol, Oberitalien, Deutschland und England. Wie sein Vater von der Alpenwelt begeistert folgte er zunächst dessen künstlerischem Vorbild als Maler von Hochgebirgsdarstellungen. Infolge einer Kinderlähmung, die er mit 28 Jahren erlitt, musste er seine Motive für Gemälde und Aquarelle mit Architektur- und Landschaftsdarstellungen in leichter erreichbaren Gegenden der bayerischen und oberitalienischen Vorgebirge (Berchtesgadener Land, Trient, Gardasee) suchen.https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Harrison_Compton#cite_note-steutzger-2

Licht und Schattentechniken, der sonnige Blick durch die Buchenwälder, herbstliche Stimmungen an der Grenze von Wasser und Wald und generell Morgen- und Abendstimmungen bildeten seine bevorzugten Motive. Auch malerische Städteansichten zeigen die Vielfalt des Künstlers.

Compton hielt seine Motive in Zeichnungen, Aquarellen und Ölgemälden fest. Er lebte zeitweise in Potsdam und in Würzburg, kehrte aber in seine Heimat nach Oberbayern zurück.(Quelle: Wikipedia)

Eduard von Schleich

Der uneheliche Sohn des Gerichtsrats von Schloss Haarbach kam 1823 nach München, wo er die Kunstakademie besuchen wollte, aber zurückgewiesen wurde, weil man ihn als talentlos ansah. Nun begann er ohne Anleitung Landschaften zu malen, wobei ihm Christian Etzdorf, Christian Morgenstern und Carl Rottmann Vorbilder waren.

Er bildete sich nach den niederländischen Meistern, welche einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung seines malerischen Stils gewannen, der nach einer poetischen Wiedergabe der Stimmung strebte. Reisen durch Deutschland, Frankreich, Italien und Holland erweiterten seinen Gesichtskreis. In seinen ersten Bildern behandelte er noch Motive aus den bayerischen Bergen.

Später entnahm er sie ausschließlich der Ebene und stellte sich die Aufgabe, den Gesamteindruck der Naturszenerie zu geben, das unendlich wechselnde Spiel des von atmosphärischen Vorgängen über die Landschaft ausgegossenen Lichts darzustellen und das landschaftliche Motiv bloß noch als Träger von Licht und Farbenmassen zu behandeln.1851 unternahm er zusammen mit Carl Ebert, Dietrich Langko und Carl Spitzweg eine Studienreise nach Paris, um sich einerseits von den alten Meistern im Louvre inspirieren zu lassen, andererseits aber die Avantgarde der Malerei kennenzulernen. Schleich war Professor der Kunstakademie München und Mitglied der Kunstakademie Stockholm und der Akademie der bildenden Künste Wien. Er bildete unter anderem Maler wie Julius Mařák aus. Eine Anzahl seiner Landschaften, die meist einen elegischen oder melancholischen Charakter haben, besitzt die Neue Pinakothek in München. Auf die Richtung der neueren Münchener Landschaftsmaler hatte er einen bestimmenden Einfluss ausgeübt. Er gilt als einer der Vorreiter der Dachauer Künstlerkolonie, wohin es ihn ab den frühen 1840er Jahren immer wieder zog.

Michael Lochner

Michael Lochner wurde am 4. September 1897 am Obersalzberg geboren. Dort wurden er und seine Familie vom angestammten Bergbauernhof durch Hitler vertrieben. Er war Mitglied beim Berchtesgadener Künstlerbund, besuchte die Kunstgewerbeschule München.
Ausstellungen: Haus
der Kunst in München, Hamburg, Köln, Dortmund, Magdeburg. Mit seinem unverwechselbaren Malstil ganz in der Tradition der klassischen Moderne hat er seiner Berchtesgadener Heimat in einer expressiven Bildsprache ein liebenswertes Denkmal gesetzt.

link zu Bilder-Album Michael Lochner: https://www.beepworld.de/photoalbum.html?aid=223989

link zu "Der Blick auf Berchtesgaden im Wandel der Bildkunst": http://blog.berchtesgadener-land.com/2017/12/01/berchtesgaden-im-wandel-der-bildkunst/

Friederich Ludwig

Friedrich Ludwig (* 25. Oktober 1895 in Wieslet (Südschwarzwald); † 22. Januar 1970 in Gabersee bei Wasserburg am Inn) war ein deutscher Maler des Expressionismus.


Friedrich Ludwig wird als neuntes von siebzehn Kindern einer Bauernfamilie geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und einer Malerlehre arbeitet er von 1913 bis 1917 als Dekorateur in Zürich. Obwohl sozialistisch orientierter Pazifist, meldet er sich 1917 widerwillig zum deutschen Militärdienst.

1920 schließt sich Ludwig dem Badenweiler Kreis, einer Gruppe von Gleichgesinnten wie Annette Kolb, René Schickele, Thomas Mann, Emil Bizer, Julius Meier-Graefe u. a. an.

1922 reist er nach Italien und kommt in Kontakt mit den Arbeiten von Piero della Francesca (1416–1492), die ihn nachhaltig beeindrucken. Angeregt von seiner ersten Reise, besucht er Italien im Jahre 1924 ein zweites Mal. Es sind jedoch bis heute keine Arbeiten aus dieser Periode entdeckt worden.

Von 1922 bis 1926 absolviert Ludwig eine Ausbildung an der Städelschule in Frankfurt am Main.

1926 wird er an der Akademie Julian in Paris aufgenommen, die nicht nur wegen ihrer Ausbildung berühmt ist, sondern auch dafür, Künstler wie Paul Cézanne, Paul Gauguin, Émile Bernard, Maurice Denis (einer der Gründer der Künstler-Gruppe Les Nabis), Pierre Bonnard, Edouard Vuillard, Aristide Maillol and Achille Laugé entdeckt und gefördert zu haben. Die Zeit von 1928 bis 1930, umgeben und beeinflusst von den Pariser Künstlern, gilt als die kreativste Schaffensperiode Ludwigs.

1931 sucht Ludwig seinen inneren Frieden in Bad Reichenhall. Diese Periode ist gekennzeichnet durch Natur- und Landschaftsbilder. 1934 wurde seine erste offizielle Ausstellung in München durch NS-Gauleiter Adolf Wagner als „undeutsch“ erklärt und verboten: „Wenn das Zeug bis morgen nicht von den Wänden ist, lasse ich es abhängen und mit Benzin übergießen.“

1935 bot die Galerie Neupert in Zürich Ludwig eine Ausstellung seiner Arbeiten an. Er weist ein Angebot zurück, nach dieser erfolgreichen Ausstellung in der Schweiz zu bleiben und reist in der Folgezeit über Bellinzona an die Adria, nach Paris und über Wieslet zurück nach Bad Reichenhall, wo er sich 1940 niederlässt. Hier malt er seine Reihe Die blauen Berge. Nach der Kapitulation Deutschlands 1945 bekommt er von den Amerikanern die Erlaubnis, wieder ohne Restriktionen malen zu dürfen und zieht um nach Berchtesgaden.

Am 27. Dezember 1954 heiratet Ludwig Christel Sprengel, 1955 wird ihr Sohn Michael geboren. 1956 stellt Ludwig zusammen mit der Gruppe Der Blaue Reiter zwei seiner Arbeiten in München aus. Es folgen mehrere umfassende und erfolgreiche Ausstellungen bei der Münchner Galerie Karin Hielscher, sowie mehrere Treffen mit dem Kunstkritiker und -historiker Reinhard Müller-Mehlis. 1959 verlässt ihn seine Frau und zieht mit dem Sohn Michael nach Piding.

1965 stellt er in der Regensburger Galerie aus. Erste Vermutungen über seine angegriffene psychische Verfassung werden von seiner Frau in einem Brief an den Schweizer Kunsthistoriker Werner Müller geäußert. Ludwig scheint zeitweise verwirrt und geistesabwesend zu sein. Am 31. Juli 1968 wird er in die Nervenheilanstalt Gabersee in der Nähe von Wasserburg am Inn eingeliefert. 1969 stirbt sein Sohn Michael im Alter von 13 Jahren durch Selbsttötung. Am 22. Januar 1970 verstirbt Friedrich Ludwig im Krankenhaus von Gabersee. Er wird in Piding neben seinem Sohn beerdigt.
Werk
In seinen Bildern können ungreifbare Geistwesen aufsteigen. Verkantungen und Brechungen enthalten symbolhaft angedeutete Figuren, Schemen, Gesichter. Angeschnittene, ins Bild ragende Gestalten haben etwas Transitorisches, Unfestes. Wesentlich kompakter sind seine Einzelfiguren. Räumliche Weite und plastische Volumina bildeten für Ludwig den Anlass für eine Vielzahl von Bildern, die in der europäischen Kunst der Zeit nach Cezanne neben den deutschen Expressionisten den eigenen Weg des Einzelgängers bezeugen: eines Koloristen von hohen Graden, dessen Entdeckung nun nachzuholen ist (Reinhard Müller-Mehlis).

„Ludwig war ein geistvoller und überaus beweglicher, echter und begeisterungsfähiger Künstler,“ erinnert sich der Zürcher Kunsthistoriker Werner Y. Müller. „Ein geborener Maler, der nur in Farbenträumen lebte und sich wie ein Kind an dem farbigen Wunder der Dinge immer und immer wieder freute.“

Er wird zu den „Expressionisten der zweiten Generation“ (auch „verlorenen“ oder „vergessenen“ Generation) gezählt. Im Alter gab Ludwig vor, seine Bilder verbrannt zu haben; in der Kunstwelt war er deshalb nahezu vergessen. Sigurd Marien hat 1984 ca. 2000 Ludwig-Bilder wiederentdeckt. Sie wurden von 1999 bis 2012 in wechselnden Ausstellungen in Ludwigs Heimatort Wieslet in einem Friedrich-Ludwig-Museum der Öffentlichkeit präsentiert.(Quelle Wikipedia)



 

 

 

 

Bilder-Liste wird fortgesetzt...

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Aktuelle Buchveröffentlichungen:

Berchtesgadener Panoptikum"
Eine Bilderserie von Peter Karger
mit Bleistift und malerischen Verwischungen bearbeiteter Lichtbildmontagen
Katalog, herausgegeben von Ulrich Karger.
Paperback. 72 Seiten. 22,9 x 15,2 cm.
Galerie Ganghof Edition / CreateSpace, North Charleston (USA) 2015
5,00 €, ISBN 978-1-5052-6382-4
E-Book
Galerie Ganghof Edition / neobooks, München 2015
0,99 €, EAN: 978-3-7380-2261-2

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(Im Buchhandel nur über Amazon.de bestellbar)

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Ulrich Karger und Peter Karger 
Herr Wolf kam nie nach Berchtesgaden
Ein Gedankenspiel
in Wort und Bild.
Edition-Gegenwind (BoD), Norderstedt August 2012
Hardcover. 72 Seiten (Kunstdruckpapier), 22 x 15,5 cm; 383 g. Lesebändchen.
17,95 €, ISBN 978-3-8482-1375-7
E-Book
  4,99 €, EAN: 978-3-7322-2200-1
Siehe auch:
- rfo-TV-Bericht: "Buch: Herr Wolf alias Adolf Hitler", 12. Oktober 2012
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